„Jetzt kommt Plan B zum Tragen“, hat die Niedersachsen-Meute beschlossen. Am Montag Abend fiel die Entscheidung, das „Triple Meet“ am 19. März, Samstag, von Thedinghausen nach Dorfmark-Wense zu verlegen. „Hier ist es wunderbar trocken und man kann überall bestens reiten“, urteilt Master Camill von Dungern bei einem neuerlichen Gang durch das Übungsgelände der Meute am Dienstag.
Nach langen Blicken zum Himmel, auf den Boden und in die Wettervorhersagen hat die Niedersachsen-Meute die Entscheidung zur Verlegung für das diesjährige Triple Meet mit Hamburger und Rheinisch-Westfälischem Schleppjagdverein getroffen. Das Weser-Hochwasser fällt, die Marschböden der Wiesen trocknen ab. Aber nicht schnell genug, um ein sicheres Geläuf zu garantieren. Deshalb wurde mit Rücksicht auf die Gesundheit von Pferd und Reiter entschieden, die Jagd am Samstag zu verlegen. „Wir stehen Gewehr bei Fuss“, hastten die Dorfmarker schon Tage zuvor signalisiert. Ausschlaggebend für den Beschluss war auch die Tatsache, dass das Wasser gerade auf dem Kernstück des Thedinghäuser Jagdgeländes am schlechtesten abzieht und demnach auch zukünftige Veranstaltungen in Thedinghausen in Gefahr kämen.
Stelldichein am Samstag ist um 12 Uhr, Abritt um 13 Uhr. Alles andere bleibt wie geplant: Jagdessen in Haag’s Hotel „Niedersachsenhof“ in Verden und Pferde-Unterbringung an der Lindhooper Straße beim Hannoveraner Verband.
Navi-Adresse: 29683 Wense / Osterheide. Von der A7 Ausfahrt Dorfmark Richtung Soltau, Wense. Die Jagd ist dann auch ausgeschildert.

Frauen Power beim Meet 2015 in Ehlbeck
„Wir haben ganz wenig Hindernisse und kommen zurück zu unseren Wurzeln, nämlich zu dieser Jahreszeit als Reiter die Hundearbeit zu beobachten“, betont Camill von Dungern. Gerade die großen Flächen an der Autobahn bieten dazu gute Gelegenheit.
Text: ps und Foto: Thomas Ix