„Jagdreiten ist gefährlich,“sagen vor allem die, die nicht nah dran sind an dieser Disziplin. „Jagdreiten ist für Jedermann“, das sagen gerne die, die vor Risiken die Augen verschließen. „Es reicht nicht sich sicher zu fühlen, man muss sich vor den Risiken, die unser Sport mit sich bringt auch schützen,“ fand der Reitclub Roth und lud zu einem „Schutzengelseminar“. Da ging es um die Themen Reiten im Gelände und bei der Jagd.

Am Zwiefelhof/Rothsee referierten die Veranstalter der Schleppjagd in Amberg, Familie Herrmann. Ziel des Seminars war es auf die besonderen Risiken und haftungsrechtlichen Fragen einzugehen und vor allem Lösungen rund um die Schleppjagdreiterei zu erörtern. Herrmann referierte vor den zwanzig Seminarteilnehmern mit viel Fachkompetenz und Herzblut. So schaffte er es den Zuhörern wichtige Inhalte zu vermitteln und vor allem die nötige Sensibilität zu erzeugen. Mit einer Präsentation, die keine Fragen unbeachtet ließ, ging Herrmann auf verschiedenste Gefahren und Absicherungsinstrumente bei Stall, Verein, Veranstaltung, Mensch, Pferd, Sache und Transport ein. Unsicherheiten im Umgang mit den typischen und vorstellbaren Risiken auf der Schleppjagd wurden in den Diskussionsrunden anhand von vielen Beispielen ausgeräumt.
Fazit: richtig abgesichert begleitet ein unsichtbarer Schutzengel den Sport in Rot.

Bei sommerlichen Temperaturen am malerischen Rothsee feierten die Reiter danach das Sommerclubtreffen bis tief in die Nacht bevor jetzt die Vorbereitungen Fahrt aufnehmen für die 29.Grosse Herbstjagd am 29.September mit den Vogelsbergern. „Wir freuen uns bereits heute darauf diese Meute bei uns erleben zu dürfen“, betonte der RotherChef, Markus Kratzer. Die Einladung und Infos zur Jagd unter
reiterhof-kiliansdorf.de
Text und Fotos: Alexandra Kohler/Jagdclub Roth