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Master meets Ministerpräsident in spe

Ob mit Pferd oder ohne – er ist des Schleppjagdvereins von Bayern bester Netzwerker. In Ingolstadt traf der SvB-Master den designierten nächsten Ministerpräsidenten des Freistaats. Und Toni Wiedemann nutzte gleich die Gelegenheit, bei Dr. Markus Söder seinen zweiseitigen „Wunschzettel“ loszuwerden.

 

Markus Söder als Bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, hatte eingeladen zur Verleihung eines „Heimatpreis“ für Oberbayern. Der Schleppjagdverein war als Kulturträger eingeladen. In diesem Jahr wird ein Jubiläum gefeiert: 130 Jahre Schleppjagd in Bayern. Da ist es zu verschmerzen, dass der Heimatpreis nicht an die Reiter zu den Hunden gegangen ist, aber immerhin: Pferde waren unter den Ausgezeichneten. Der Heimatpreis Oberbayern 2018 ist an den Freundeskreis St. Willibald e. V. gegangen. Deren „Willibald-Ritt“ ist einmalig in Europa. Im Jahr 1712 baten Jesenwanger den Heiligen Willibald um Hilfe als eine tödliche Seuche hauptsächlich unter den Pferden wütete. Seitdem findet jährlich der Willibald-Ritt mit einer Pferdesegnung mit mehr als 300 Pferden und tausenden von Zuschauern statt, am 8. Juli 2018 bereits zum 296. Mal. „Die Veranstaltung ist ein beeindruckendes Bekenntnis zu Glaube, Heimat und Brauchtum und gleichzeitig Zeichen für die Verwurzelung unserer Kultur und unseres Brauchtums im christlichen Glauben,“ hieß es.
Text: ps und Foto: Helmut Reiter