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Jung-Master und andere starke Zahlen

Die „Jung-Master“ der Niedersachsenmeute sind erwachsen geworden. Bei der Jahreshauptversammlung in Dorfmark wurde die "Volljährigkeit" verkündet. Celestina Löbbecke, Dr. Max Sponagel, Casimir und Leonard von Schultzendorff und Cosimo v. Dungern sind jetzt voll anerkannte Entscheidungsträger neben den beiden Jagdleitern Camill v. Dungern und Egbert v. Schultzendorff. Ausgeschieden als Master ist Constanze Stahlberg. Die Tochter des Meutegründers Christian von Loesch hatte bereits im vorigen Jahr die Organisation der Jagdreitertage abgegeben.

Eine geht – fünf kommen nach. Das zeigt das Ausmaß der Lücke, die nach Constanze Stahlberg im Meutebetrieb zu füllen ist und dokumentiert außerdem die beneidenswerte Nachfolger-Dichte aus den vielen reitenden Enkeln von Sigrid und Christian von Loesch. „Das Leistungsversprechen der Großfamilie“, nannte Camill von Dungern die Beförderungen der Jungen nach mehrjähriger Lehrzeit in den Trittsiegeln der Alten. Und er betonte auch, dass diese Maximal-Zahl von jetzt sieben MFH’s kein Dauerzustand sein soll. „Zumindest bei mir tickt die Zeituhr bereits deutlich“, bekannte der Senior (74), der „eine Ära zu Ende gehen“ fühlt.


Nicht nur die Zahl der Master ist unerreicht in der deutschen Meutelandschaft: Für 36 Jagden erhielt Hans-Hubertus v.Pander erneut den in memoriam Mechthild Kaup gestifteten Jugendteller aus Silber, und für 35 Jagden bekam Cosima Löbbecke einen Ehrenpreis. Madeleine Wätjen hat mit 39 Einsätzen und zum zehnten Mal (!) den Pikörpreis erritten und jetzt gehört er ihr. Die Witwe Ulrike des im Mai 2017 verstorbenen Ehrenpikörs Dr.Werner Stutzbach ließ den Preis durch ihren Sohn an die unermüdliche Jagdreiterin aus Wolfenbüttel zusagen.


Der Vorstand um Carl-Armin Hincke ist weitgehend unverändert geblieben. Als Rechnungsführerin hat Dorothea v.Behr die Nachfolge von Jobst v. Reden angetreten, der jetzt „nur noch“ zweiter Vorsitzender ist. Die von ihr zu verwaltende Mitgliederzahl ist auf 770 geklettert. „Unser Ziel für dieses Jahr ist 800“, lautet die Vorgabe von Camill v. Dungern. Unter Umständen kann damit dann auch eine Beitragserhöhung noch ein weiteres Jahr  hinausgeschoben werden – kaum zu glauben, aber unverändert wie schon seit 1975.
Text und Bilder: Petra Schlemm