Autsch – das tat weh! Birgit Queissner, die „Hundemutter“ des Schleppjagdvereins von Bayern ist bei einem Reit-Lehrgang gestürzt und liegt zur OP im Krankenhaus. Schlimm genug – aber beinahe noch schlimmer ist, dass jetzt der jüngste K-Wurf des SvB vier Wochen eher als geplant aus dem Bayerischen Wald in den Meutekennel umzieht, weil die „Amme“ in der Kinderstube fehlt.
Jetzt muss der Kennel in Gundelsdorf „kindersicher“ werden. „Die Kleinen buddeln sich überall raus oder schlupfen durch und wir können ja nicht den ganzen Tag damit verbringen, die Welpen einzufangen,“ erklärt der Master Toni Wiedermann. Also wird der geplante Trainingsritt mit Meute am 28. April, Samstag, umgewidmet in einen Arbeitsdienst. Um die weitere Aufzucht optimal zu ermöglichen, wird der Welpenauslauf, die Spielwiese, an der Einzäunung verstärkt und gesichert. Ab 11 Uhr sind tatkräftige Helfer gefragt, um unter anderem Bodenplatten zu verlegen.

Seit mehr als 30 Jahren betreut Birgit Queissner die Welpen des Schleppjagdvereins von Bayern und begleitet sie durch die ersten vier Lebensmonate. Bei ihr lernen sie das „kleine 1x1“ kennen und treffen auf andere Hunde, Pferde, und auf das, was man sonst noch so alles wissen muß als kleiner Hund, bevor man zum Meutehund befördert wird und Birgit auf der Junghundeschau wiedersieht.

Jetzt muss sich die „Hundemutter“ erst mal um sich selber kümmern und in die Reha.
Wir wünschen „Gute Besserung“
Text: PS und Bilder: Archiv und Jacques Toffi