Die Debatte um die Jagd in Isernhagen und anderswo – es scheint alles dazu gesagt zu sein, und deshalb überlassen wir das Schlusswort mal wieder dem bekannten Jagd-Poeten Harald Mayer (Witzhelden). Dieses Mal hat er allerdings nicht selbst gedichtet sondern eher plagiiert und große Worte anderer Leute geschickt zusammengesetzt.
Geladen ward in diesen Tagen
zur Roten Jagd zu Isernhagen.
Woselbst man sich zwar reichlich zeigte,
doch spärlich nur zum Springen neigte.
Dies führt, so kann man´s nun erfahren,
zu recht profunden Kommentaren.
Hier kommt der alte Wrangel* rein
mit seinem ewig wahren Reim:*
„Hinter schnellen Hunden jagen,
manchen kühnen Sprung zu wagen,
querfeldein auf edlem Pferd
- das ist rechten Reiters wert.“
*Wrangel, C.G. Graf „Das Buch vom Pferde“
Prinz Orlowsky* stößt auch gleich dazu
mit lautem „Chacun à son goût” (Jeder nach seinem Geschmack, Anm.d.Red.)
*Strauss, Johann: Die Fledermaus
Und so scheint Alles schon gesagt,
und damit „Allzeit Gute Jagd“!
HM