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Der SvB zu Gast bei Freunden am Stammtisch

Kontaktaufnahme zwischen Gelände- und Jagdreitern. Die VFD, Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland e.V., hatte den SvB-Vorsitzenden Toni Wiedemann nach Gilching bei Starnberg eingeladen als Referent zum Thema Schleppjagdreiten. Dr. Dietmar Köstler, Vorsitzender des Landesverbands Bayern im VFD-Bundesverband,  ist dem Schleppjagdverein von Bayern schon lange Jahre eng verbunden. Deshalb haben sich Wiedemann und  sein Vize Robert Guggenberger auf den Weg gemacht – und gliefch auch noch rund 30 SvB-Mitglieder mitgenommen.

Die VFD ist das größte Netzwerk für Freizeitreiter und Freizeitfahrer. 1973 gegründet, aus Anlass des drohenden Reitverbots in Deutschlands Wäldern durch ein neues Bundeswaldgesetz. Bis heute setzt sich die VFD dafür ein, dass für Reiter und Fahrer das gleichberechtigte Zugangsrecht zu Wald und Flur gilt wie für alle anderen. Ein anderes großes Thema, das uns alle betrifft, ist die Idee zur Einführung einer Pferdesteuer, gegen die sich die VFD explizit ausspricht.
Die VFD hat einen großen Apparat hinter sich: 14 Landesverbände und deutschlandweit über 70.000 Mitglieder, allein in Bayern rund 10.000,  extrem einflussreich und wichtig für alle Reiter. Ohne sie und ihren Einsatz wäre auch unser schöner Sport durch Wald und Feld nicht möglich.

Unter dem Motto „Faszination Schleppjagd“ erzählten Wiedemann und Guggenberger vor 60 Zuhörern abwechselnd, was Jagdreiter tun: Der Master berichtete aus der Geschichte der Schleppjagd und veranschaulichte in lebhaften Erzählungen, wie es zu den länderspezifischen Unterschieden in der Ausführung der Jagd zu Pferde kam und unter welchen Voraussetzungen man Schleppjagden reiten kann. Dabei riet er allen Neulingen zunächst zu Trainingsritten – beim SvB im Kennel Ende Juli/August. Guggenberger konzentrierte sich auf die Praxis und listete die verschiedenen Jagden im Schleppjägerjahr – selbstredend mit dem Mittelpunkt der „Inseljagd“ und Schwaiganger. Beide Vorträge waren mit vielen schönen Bildern lebendig. Ganz genau wollten die Zuhörer wissen, wie das Procedere zur Durchführung einer Jagd aussieht. Sie waren sichtlich erstaunt, wie viel es an Organisation (besonders vor, aber auch nach einer Schleppjagd) benötigt, eine Schleppjagd zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle werden zu lassen.
Text und Bilder: Carolin Raffelsbauer