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Herbstjagd in Roth - 32. Auflage

Am „Tag der Deutschen Einheit“ fanden sich bei Kaiserwetter nach einjähriger Zwangspause endlich wieder rund 50 Jagdreiter zur Schleppjagd in Roth/Kiliansdorf ein: Kultur und Kreatur in der Natur. Das „Auflagen- und somit corona-gerechte“ Stelldichein bei wie gewohnt guter Verpflegung war eine willkommene Gelegenheit für alle, sich über ein ereignisarmes vergangenes Jahr zu unterhalten, aber auch persönliche Erlebnisse auszutauschen, wozu die letzten Monate keine Gelegenheit war.

Nach dem Abritt vom Jagdstall ging es hinter den Foxhounds des Schleppjagdvereins von Bayern im flotten Tempo auf die abwechslungsreiche Strecke zwischen Kiliansdorf und dem Reitstall Zwiefelhof der Familie Handschuck, die sowohl über Feld, Acker und Wiese als auch durch den Wald führte.

Es ist gerade diese Mischung, insbesondere die herrlichen Waldschleppen und die „Panoramaschleppe am Rothsee“, ist es, die seit jeher den besonderen Reiz der Schleppjagd des Reiterhof Roth-Kiliansdorf ausmacht, der mit viel Erfahrung bereits zum 32. Mal als Jagdveranstalter auftrat.


Ein besonderer Dank gebührt wie jedes Jahr den Landwirten, den Waldbesitzern und Jägern, besonders der befreundeten Familie Handschuck, von deren Seite weit mehr Unterstützung gegeben wird als die bloße Erlaubnis über ihre Wiesen reiten und dort Hindernisse platzieren zu dürfen.

Ebenso gilt der Dank den vielen engagierten Helfern und Reitern, die mithalfen die Herbstjagd wieder zu einem tollen Event werden zu lassen. Auf der Seekoppel des Reitstall Zwiefelhof hatten auch dieses Jahr wieder Roß und Reiter Gelegenheit, sich auszuruhen und zu stärken. Nach einer halben Stunde Aufenthalt mit schönem Blick auf den Rothsee riefen die Hörner schließlich wieder in die Sättel und zum Rückweg nach Kiliansdorf.

Zurück am Jagdstall der Familie Kratzer wartete auf die Hunde das Curée und auf die Reiter der verdiente Bruch mit einem kleinen Geschenk, bevor es nach dem Versorgen der Hunde und Pferde ans Schüsseltreiben ging. Bei gutem Essen und angeregten Gespräche klang der schöne, unfallfreie Jagdtag aus.
Text: Jörg Meiler und Bilder: Heike Schrader