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EIA schädigt Taunus-Meute

Böse gebeutelt wird zur Zeit die Taunus-Meute. Die in der Region aufgetretene Equine  Infektiöse Anämie,  (ansteckende Blutarmut, EIA) hat für reihenweise Jagd-Absagen gesorgt. Drei Jagden und eine Schauschleppe sind von den Veranstaltern gestrichen worden aus Sorge  vor Ansteckung.

Die Jagden in Gebhardtshain am 25. September, in Rechtenbach am 3. Oktober und Driedorf am 9. Oktober fallen aus. Gestrichen worden ist auch die Schauschleppe in Büdingen, die im Rahmen der dortigen „Landpartie“ angesagt gewesen ist. Die Absagen bedeuten nicht nur einen „Lust-Entgang“ der Reiter sondern für die Meute auch einen herben finanziellen Verlust. „Umso mehr würden wir uns freuen, wenn möglichst viele Reiter am 6. November zur Abschlußjagd auf die Ronneburg kämen, denn das Cap-Geld kommt voll der Meute zugute“, hiess aus dem Kreis der Equipage. Die Jagd an der Ronneburg bietet vielfältiges Gelände vor historischem Ambiente und einen stimmungsvollen festlichen Abschluß im Bandhaus auf der Burg. 
Zeitweilig waren 80 Pferde in fünf Ställen, zumeist im Lahn-Dill-Kreis unter Quarantäne gestellt, nachdem ein aus Rumänien importiertes Pferd erkrankt und sofort eingeschläfert worden war. Die EIA ist hochansteckend, endet immer tödlich und ist nicht behandelbar. 
        PS