Santa-Woche voraus
Winterruhe – was ist das denn? Erst bei Glatteis lassen sich Jagdreiter ausbremsen. Zum Advent geht es genauso schnell weiter wie bisher, nur (noch) etwas stimmungsvoller. Es wird noch eine Kerze mehr abgebrannt. Santa als Fuchsmajor?
Die Böhmer Harrier machen am 1. Dezember „Weihnachtszauber“ am Schloß Bückeburg. Wer stattdessen mit der Brandenburger Meute beim Polo Club Berlin am Gut Schönwalde reitet, darf sich das Jagdessen hinterher noch mit einer Feuerzangenbowle abrunden. Sonntag (2. Dezember) jagen die Warendorfer den Nikolaus bei ihrem „Klassiker“ in Greffen, in diesem Jahr organisiert von Jochen Hepp für die Warendorfer Jagdreiter. Bis zu 160 Reiter sind dort schon einmal gezählt worden (zugegeben: ist schon etwas länger her.) Der Hamburger Schleppjagdverein könnte seine Meutearbeit mit einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt am Gut Basthorst – ganz großes Event jedes Jahr bei Freiherr Enno von Ruffin. Die Beagle Meute Münsterland jagt den Nikolaus in Raesfeld-Erle. Diese Veranstaltung von Maria Gillissen udn Alfred Böing ist gleichzeitig Saison-Abschluß für die Beagles.
In Sudermühlen geht der Nikolaus an „seinem“ Tag, Donnerstag, nicht nur durch den Kamin sondern auch über die Geländestrecke von Karlo Rabeler, wenn Dr. Gerhard Bosselmann und Anette Eichenauer zu einem Reiterfest mit Harriern aufrufen. Sportlich und stimmungsvoll – ein Rezept für „Hot Heidegeist“, das will sich sogar Bundestrainer Hans Melzer nicht entgehen lassen und hat die Stiefel schon mal geputzt. Samstag, 8. Dezember sind die Mecklenburger am Schloß Vanselow und die Niedersachsen in Wense. Das ist gleichzeitig Saison-Ende für die beiden Meuten. Beim RWS ist das der Tag der Equipagen-Jagd und wer Ute Boss-Hekma kennt, der weiß, dass allein die Dekoration des Haus Schwarzenstein an diesem Tag die Anreise lohnt.
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