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Jagdhunde in Deutschland

Nicht unbedingt für die Jäger, die mit Hunden ausschließlich zur Schleppjagd gehen, aber durchaus für die „roten“ Jäger, die auch „grün“ mit der Büchse unterwegs sind, hat Bernd Krewer sein neues Buch geschrieben. „Jagdhunde in Deutschland“ heißt sein Sammelwerk, das auf 270 Seiten den richtigen Hund für den richtigen Zweck empfiehlt.

Beagles und Foxhounds für die Schleppjagd natürlich. Die Harrier und Anglo-Francais sind wegen Platzmangel außen vorgeblieben. Aber jetzt kann man die gültige Standard-Beschreibung der anderen Rassen nachlesen. Krewer ist Mitglied der Zuchtkommission im Jagdgebrauchshund-Verband (JGHV) und beim VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen). Er vertritt dort auch die Interessen der Deutschen Schleppjagdvereinigung. Horses for courses oder:  Das richtige Pferd für die Aufgabe – das gilt auch für Hunde. Welcher Jagdhund für welchen Zweck? Jetzt wird es übersichtlich und aktuell dargestellt, eingeteilt „klassisch“, nämlich in Bracken, Schweiß-  und Stöber-Hunde, Terrier, Vorstehhunde, Retriever und anhand von Fotos, die den Hund in seinem jeweiligen Einsatzgebiet zeigt. Dabei geht es den Jägern wie den Schleppjägern: der beliebteste Hund ist der, der alles kann. Selbst wenn er dann vielleicht nicht das Spitzen-As in einem ganz besonderen Gebiet mehr ist.
„Jagdhunde in Deutschland“ ist erschienen 2012 im Verlag Neumann-Neudamm,  Melsungen. ISBN 978-3-7888-1488-5, 19,95 Euro. Mehr Info unter www.neumann-neudamm.de