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Heikos ganzer Stolz

Es ist was los im Kennel des RWS in Schwarzenstein. Acht „Halbstarke“ testen den Huntsman Heiko Burchardt. Sie wollen und sollen lernen, was es mit der Schleppjagerei auf sich hat: Fünf Rüden, drei Hündinnen, jetzt knapp vier Monate alt.

 


 

Blut ist der Saft der Wunder schafft, auch bei Hunden. Die Abstammung zählt bei ihnen genauso wie bei Pferden. Die acht Junghunde haben allerbestes Blut. Die Mutter ist Daring, die 2010 von der Beaufort Hunt aus England nach Schwarzenstein gekommen ist.  Der Vater ist Varus (geboren 2008). Der kommt aus zwei lang zurückgehenden Zuchtlinien des RWS, die unter anderem Pepe und Lilly hervor gebracht haben. Pepe ist lange Zeit einer der Kopfhunde der Meute gewesen, Lilly ist für Lautstärke und hervorragende Jagdeigenschaften bekannt.

Die Welpen, fast alle in der Farbe ihrer Mutter, sind von Geburt an sehr gleichmäßig und äußerst charakterstark, d.h. mutig und neugierig-aufgeschlossen, nicht scheu. Ihr einziger „Fehler“ zur Zeit: „Leider ein bisschen spät im Jahr geboren,“ bemängelt Master Coenen. Aber älter werden auch Hunde bekanntlich von allein.

Zunächst ist für die Youngster Grundschule angesagt und da steht erst einmal allgemeines angemessenes Benehmen auf dem Stundenplan. Für Meutehunde gehört dazu unbedingt zu begreifen, dass es auch andere Hunde außerhalb der eigenen „Familie“ gibt. Begegnung mit „Fremdhunden“ steht beim RWS nahezu jeden Tag auf dem Plan und sowohl der Huntsman als auch Master Christian Coenen legen darauf allergrößten Wert. Vom Dackel bis zum Ridgeback bzw. Border Terrier – in der Hundewelt sind alle gleich, sehen höchstens ein bisschen anders aus.

 



Ihren ersten großen Auftritt vor Gästen haben die gar nicht mehr soooo Kleinen vermutlich bereits am 2. Februar, wenn Christian Coenen die Persönlichen Mitglieder der FN im Rahmen einer Regionaltagung für die Region Rheinland zu einem Vortrag und anschließender Arbeitsschleppe am Haus Schwarzenstein begrüßt.



Fotos: Elke Stemann