Praxis-Demo vor der Junghundeschau
Die Schönsten sind nicht immer die Tüchtigsten. Das kennt man auch von Pferden. Aber nur aus einem guten Fundament kann Leistung erwartet werden. Deshalb ist die Junghundeschau ein wichtiger Markstein im Kalender der Meutehalter in der Deutschen Schleppjagdvereinigung. Am 5. Juli, Samstag, ist Treffpunkt am Haus Schwarzenstein beim Rheinisch-Westfälischen Schleppjagdverein in Hünxe-Drevenack.

Über hundert Junghunde aus vierzehn Meuten werden den internationalen Richtern vorgestellt. Charles Carter und Andrew Sallis, die im Vorjahr zum ersten Mal in Deutschland richteten, werden wieder kommen und deutsche Foxhounds bewerten. Lynn Clinkard beurteilt wieder die Beagles. Ab 8 Uhr morgens ist „action“ im Ring.
„Schwerarbeit“ bedeutet die Schau für den Schleppjagdverein von Bayern, der gleich vier Foxhound-Würfe präsentiert. Die Beagle Meute Münsterland zeigt drei Würfe und legt außerdem die freiwillige Eignungsprüfung ab. Dieser Appellprüfung unterziehen sich auch die jungen Foxhounds der Ostwestfalenmeute.
Alle Hunde werden bereits am Vortag, Freitag, 4. Juli, den Tierärzten vorgestellt, die ab 16 Uhr bereitstehen. Um 18 Uhr zeigt der Richter Andrew Sallis am Beispiel einiger Althunde des RWS, wie ein Hund im Ring vorgestellt werden sollte. Welche points will man sehen und warum? Das wird dann abschließend in lockerer Runde vertieft: Der breit angelegte Erfahrungsaustausch der Jagdreiter mit besonderer Passion für die Hunde hat Tradition. Treffpunkt ab 20 Uhr.
PS, Foto: Vera-Bettina Lenz