Er ist der bei weitem dienstälteste aktive Master in Deutschland. Im Frühjahr 1977 ist Camill von Dungern bei der Niedersachsenmeute ernannt worden, gemeinsam mit den Schwägerinnen Constanze Stahlberg und Cosima von Schultzendorff. Er wurde gleichzeitig auch Mastersprecher. Jetzt im 38. Jahr seiner „Regentschaft“ über die Niedersachsenmeute, führt er die Geschicke mit seinem Schwager, Egbert von Schultzendorff.

Ein imponierendes Jagdreiterleben im Zahlenspiegel: 1965 Eintritt in die Niedersachsenmeute, die mit ihm zum mit Abstand größten Schleppjagdverein wurde und seit 47 Jahren engagierter „Berufsjugendlicher“ bei der Jugendwoche der Meute, die inzwischen schon Jagdreiter in dritter oder vierter Generation produziert hat. Kaum Jagdreitertage, die ohne ihn stattfinden. 42 Jahre engagiert im Bundesverband Deutsche Schleppjagdvereinigung, die er zuletzt als stellvertretender Vorsitzender leitete. Seit 2007 ist er Ehrenvorstand, während sein Schwager den Vorsitz hat.
Der runde Geburtstag, am 10. Dezember, wird fern von Fuhrberg begangen. Dazu – und zum Reiten – ist jetzt wieder mehr Zeit. Die Leitung des privaten Bankhauses in Wolfenbüttel, das er als persönlich haftender Gesellschafter führte, hat er inzwischen abgegeben.
Bilder zeigen: das Haar ist grau geworden, gelegentlich trägt er jetzt Brille, aber die Reiterfigur rank und schlank wie eh und ein Stilist im Sattel ist er geblieben. Im gesamten Schleppjagd24-Archiv gibt es kein einziges Bild, das „nix geworden“ ist. Seine Frau Camilla reitet weiter aktiv mit ihm, mindestens eines seiner sechs Kinder führt bei den Jagden jeweils die Hunde, seine Enkel holen aus dem Ponyfeld auf: Ein Reiterleben mit Betonung auf Stetig- und Nachhaltigkeit.
Heute wird Camill von Dungern 70 und Schleppjagd 24 wünscht:
„Weiterhin Gute Jagd!“