„Ein Acker pro Schleppe“ oder „Freie Fahrt“ in Schwittersdorf im Saalekreis. Zum fünften Mal jagt die Taunusmeute am 13. September in Sachsen-Anhalt, wo es zum größten Teil über abgeerntete Felder geht, die in diesem Teil des Landes bekanntlich eine beachtliche Größe haben.
Die Schleppjagd hinter Hunden wird in der Gemeinde Salzatal schon länger praktiziert. Bevor sie außer Dienst ging, war die Hessenmeute zehn Jahre lang dort unterwegs. „Wir wollten weiterhin hinter Foxhounds reiten und fragten daher bei der Taunusmeute an. Der damalige Präsident Wulf Otto war sofort erfreut über unsere Anfrage und neugierig auf unser tolles, weites Gelände,“ berichtet Danae Simmermacher. Die Equipage der Taunusmeute war von den „weiten freien Feldern" begeistert, die gar nicht „so platt wie erwartet" waren und daher nimmt die Taunusmeute gern den weiten Weg auf sich. Inzwischen besteht ein freundschaftliches Verhältnis, und dazu gehört auch, dass Schwittersdorfer regelmäßig bei der Eröffnungsjagd der Taunusmeute in Stangerode im Harz mitreiten. Auch an die Ronneburg zur Abschlußjagd der Taunus-Meute kommen Anhaltiner Gäste.
Die Jagd in Schwittersdorf ist für Reiter jeden Niveaus geeignet. Aus dem Verein reiten viele Jugendliche mit. Einsteiger sind immer willkommen, aber auch erfahrene Jagdreiter kommen auf ihre Kosten. Aufgrund der größtenteils freien Flächen ist das Grundtempo bei der Jagd immer recht hoch, die Sprünge sind fair gebaut und gut zu umreiten. Gräben gibt es nicht.
Erstmals begleiten die Mitglieder der Jagdhorngruppe Bad Sachsa-Neuhof die Jagd. Zuschauer fahren auf „Kremsern“ hinter den von Familie Schick seit langen Jahren selbstgezogenen Altmärkischen Kaltblutpferden mit. Zum Abschluss der Jagd gehört das Grillfest in der Reithalle.
Mehr Info unter schleppjagd.schwittersdorf@gmail.com oder Telefon 0172/9334339 (Harald Schick) oder 0177/6162013 (Danae Simmermacher).
Zur Einladung geht es hier: schleppjagd24.de/cms/upload/download/TM-13-Sept-Schwittersdorf.pdf